Ökologie
Der Schutz der Umwelt ist bei Schmalz seit langem vorrangiges Unternehmensziel und Teil unseres täglichen Handelns. Ökologische Aspekte sind integraler Bestandteil bei der Produktentwicklung, bei der Gestaltung von Produktionsprozessen und in den betrieblichen Abläufen.
Regenerative Energien sind ein Schlüssel zur Lösung vieler Probleme – aus dieser Überzeugung heraus hat Umweltschutz auch im Bereich der Energiewirtschaft Tradition bei Schmalz. Durch den umfangreichen Einsatz regenerativer Energieträger – Solarenergie, Windkraft, Hackschnitzel etc. – sind wir in der Lage, selbst mehr Energie regenerativ zu gewinnen, als das Unternehmen selbst benötigt.
Ökolehrpfad
Das Interesse der Öffentlichkeit an der Fülle von Maßnahmen im betrieblichen Umweltschutz und der damit verbundene Nutzen – für Privatpersonen, Unternehmen, Schulen, Vereine und Verbände – war der Auslöser für die Installation eines Öko-Lehrpfads. Ziel ist es, die Vielfalt an ökologisch richtigem Verhalten und dessen Möglichkeiten aufzuzeigen und die positiven Effekte, die damit erzielt werden können, darzustellen. Gleichzeitig soll der Pfad Ideenlieferant für interessierte Unternehmen sein und zur Nachahmung anregen.
Umweltschutz mit regenerativer Energieerzeugung
Windkraftanlagen
Schmalz betreibt zwei Windkraftanlagen mit einem jährlichen Energieertrag von mehr als 2.500.000 kWh.
Hackschnitzel-Verwertung
Eine Hackschnitzelanlage erzeugt bei einer maximalen Auslastung jährlich ca. 2.000.000 kWh Wärmeenergie. Dafür benötigtes Holz wird in Form von Sturm- oder Bruchholz zu Hackschnitzeln verarbeitet.
Photovoltaik
Photovoltaikmodule mit einer Fläche von über 3.000 m², installiert auf dem Dach einer Produktionshalle, erzeugen einen jährlichen Ertrag von über 550.000 kWh.
Solaranlagen
Drei Solaranlagen generieren jährlich ca. 11.000 kWh Wärmeenergie für die Warmwasser-Erzeugung.
Wasserkraftanlage
2008 wurde die Durchströmturbine der Wasserkraftanlage generalüberholt und in einen neuen Turbinenstandort integriert. Die Wasserkraftanlage erwirtschaftet jährlich ca. 130.000 kWh Strom, dadurch verringert Schmalz den CO2-Ausstoss um rund 124 Tonnen.
Umweltschutz in der gesamten Prozesskette
Entwicklung und Design
Bereits bei der Produktplanung wird die Umweltverträglichkeit anhand einer Checkliste überprüft und nach ökologisch sinnvollen Lösungen gesucht. Dies betrifft sowohl das Produktdesign als auch die Materialauswahl und den Materialverbrauch. Denn neben Funktionalität sollen auch eine lange Lebensdauer, Effektivität und eine gute Recyclingfähigkeit gewährleistet sein. So wurden unter anderem Vakuum-Erzeuger mit Luftsparautomatik und Komponenten, bei denen sich Sauger und Nippel trennen lassen, entwickelt.
Administration
Beschaffung – Systematisch werden solche Lieferanten bevorzugt, die über ein intaktes Umwelt- und Qualitätsmanagementsystem verfügen und deren Produkte und Produktion unseren Anforderungen an Qualität und Umwelt entsprechen.
Papierverbrauch – Durch die elektronische Archivierung ist es jedem Mitarbeitenden möglich, alle Vorgänge direkt am Bildschirm einsehen zu können. Dadurch werden jährlich große Mengen an Papier sowie Archivflächen eingespart.
Lackiererei und Schweißerei
In der Lackiererei und Schweißerei, wo Energieverbrauch, Emissionen und Abfälle umweltrelevant sind, hat der Schutz der Mitarbeitenden und der Umwelt hohe Priorität. Um Emissionen von lösemittelhaltigen Lacken zu vermeiden, arbeitet Schmalz mit Pulverlackierung. Direkt an Schweißgeräten sind Absauganlagen installiert
Fertigung und Montage
Anlagen – Schmalz besitzt keine genehmigungspflichtigen Anlagen, unerwünschte Umweltauswirkungen sind daher in diesen Bereichen nicht zu erwarten.
Ressourcenverbrauch / Wertstoffe – Um den Ressourcenverbrauch zu minimieren, wird bei Schmalz eine strikte Mülltrennung praktiziert, die zu Wiederverwertungsquoten von bis zu 99 % führt. Wertstoffe werden in über 13 Fraktionen getrennt, was die Entsorgung stark erleichtert und den positiven Nebeneffekt geringerer Entsorgungskosten mit sich bringt.
Gefahrstoffe – Im Produktionsprozess lassen sich Gefahrstoffe nicht vollständig vermeiden. Auf den richtigen Umgang mit dieser potenziellen Gefährdung wird ausdrücklich geachtet. Wassergefährdende, brennbare und explosionsgefährdende Stoffe werden soweit wie möglich vermieden oder eingeschränkt. Die dennoch notwendigen Stoffe werden in einem Gefahrstoffcontainer aufbewahrt.
Kühl- und Schmierstoffe – Im Fertigungsbereich Dreh- und Frästeile fallen nicht nur Restmaterialien, sondern auch Kühlschmierstoffe an. Hier ist es wichtig, ein Maximum an Sicherheit gegen Verschmutzung zu gewährleisten. Die Kühlschmierstoffe werden daher in einem Kreislauf innerhalb der Maschinen kontinuierlich wieder aufbereitet, um den Verbrauch so gering wie möglich zu halten. Durch eine zusätzliche Überwachung können Standzeiten und damit der Verbrauch nochmals deutlich reduziert werden. Mit Kühlschmierstoffen behaftete Späne werden in Spezialbehältern mit doppeltem Boden gesammelt. Vor der Umfüllung in den Wertstoffcontainer werden die Kühlschmierstoffe, die sich am Boden abgesetzt haben abgelassen und wieder in die Maschinen zurückgeführt. Durch dieses Verfahren müssen die Späne nicht unter Einsatz von Primärenergie trocken geschleudert werden, sondern können direkt vom Recyclingunternehmen weiterverarbeitet werden.
Verpackung
Um unsere Kunden bei der Entsorgung von Verpackungsmaterial zu unterstützen, werden soweit wie möglich, Mehrwegpaletten eingesetzt; als Verpackungsmaterial wird nur recyclebares Füllmaterial wie Packpapier verwendet.
Logistik
Standortbedingt ist bei Schmalz die Nutzung von Speditionen zum Transport von Gütern ein unabdingbares Muss. Wir achten aber auch hier auf umweltschonende Versendungen und nehmen unsere Partner in die Verantwortung. Als Hauptspediteur wurde ein Unternehmen gewählt, das nach DIN ISO 14001 zertifiziert ist. Zudem wickeln wir alle nationalen Standardversendungen mit dem GoGreen-Versand des Frachtführers DHL ab. Wir setzen auf umweltfreundlichen Transport und reduzieren auch hier CO2-Emmissionen.
Allgemeine Umweltaspekte
Es ist ein erklärtes Ziel, den Flächenverbrauch durch bereits realisierte oder noch zu erstellende Gebäude in einem verträglichen Ausmaß zu halten oder auszugleichen. Dafür wurden Ausgleichsmaßnahmen, wie z.B. die Schaffung eines zusätzlichen Wasserrückhaltebeckens oder die Pflanzung von Bäumen durchgeführt. Auf der Erhaltung bzw. Neuanlage von Biotopen liegt ein besonderes Augenmerk. So werden beispielsweise Fledermäusen und Greifvögeln auf dem Firmengelände Nistplätze bereitgestellt. Eine effiziente Nutzung der Produktionsflächen wird durch den Einsatz neuer leistungsfähiger Maschinen, die bei geringfügig höherem Flächenverbrauch eine vielfache Kapazität erreichen, gewährleistet.
Energieverbrauch – In den Bürogebäuden ist der Energieverbrauch durch Strom und Öl von Bedeutung. Schmalz ist es ein Anliegen diese umweltrelevanten Faktoren zu optimieren, um so die eigene Umweltleistung zu verbessern. Eine moderne Gebäudeleittechnik steuert beispielsweise die Beleuchtung der Räume tageslichtabhängig. Schmalz engagiert sich stark im Bereich der regenerativen Energieerzeugung. Ziel ist es den Verbrauch fossiler Brennstoffe um bis zu 90 % zu senken. Bei Neubauten wird auf hohe Energieeffizienz geachtet.
Umwelterklärung
Umwelterklärung bzw. Nachhaltigkeitbericht 2006 sowie die Aktualisierung der Umwelterklärung für das Jahr 2008 als PDF zum Herunterladen
Suche
Erweiterte SuchePreis und Verfügbarkeit prüfen
Vakuum-Komponenten, Vakuum-Aufspannsysteme und Betriebseinrichtungen
Direktbestellung
Warenkorb
Ökolehrpfad
Nehmen Sie teil, an der nächsten kostenlosen Führung durch den Schmalz-Ökolehrpfad
Mehr...Unternehmensbroschüre
Mit unserer Unternehmensbroschüre bekommen Sie alle Informationen auf einen Blick
Mehr...
